Thaikatzen und ihre Freunde kommen auf Madeira zusammen

Magic Hopfe Cat’s Imri reist mit seiner Katzenmama nach Funchal, Madeira, Juni 2017

Liebe Katzenfreunde,

ich habe längere Zeit nichts mehr niedergeschrieben – nicht, dass nichts passiert war.

Nein, ganz im Gegenteil –  Mai und Juni 2017 waren vollgespickt mit Erlebnissen und Eindrücken.

Und da ich jetzt einige Tage Urlaub genieße, will ich sie nutzen und berichten.

Fange ich mit den ganz frischen Eindrücken an:

Im Februar erhielt ich eine erstaunliche  Einladung, eine russische Dame namens Oksana lud mich zu sich nach Funchal, Madeira ein.

Warum ich, wieso, warum Madeira? Es stellte sich heraus, dass Oksana seit einiger Zeit auf Madeira für ein russisches Unternehmen auf dem Gebiet „Internationales Steuerecht“ arbeitet und wohnt mit ihren beiden Töchtern, „Meli“ 7 Monate alt und Jaroslava, „Jasna“ 3,5 Jahre alt,  in einer wunderschönen Wohnanlage in Funchal. Aber das allein war nicht ausschlaggebend für die Einladung, sondern von Moskau mit nach Funchal war auch die zauberhafte Thaikatze „Ermonia“ mit nach Portugal umgezogen. Ganz ohne weitere Katzengesellschaft bat sie nun regelmäßig um Katerbekanntschaft und so kam ich ins Spiel.

Nun, die Linien der süßen Katzendame waren mir gut bekannt. Und ich verstand das Anliegen von Oksana, sie mit meinem Kater „Magic Hopfe Cat’s Imri“ zu besuchen, gut. Nun, es folgte ein ausführlicher Schriftwechsel und auch per Skype lernten wir uns kennen.  Allmählich verstand ich all diese Zusammenhänge, wir besprachen die Konditionen und so nahm ich im Juni Urlaub um mit Kater Imri nach Funchal auf Madeira zu fliegen. Vorerst allein. Andreas, mein Mann, zog es vor, mich erst einmal alles erkunden zu lassen. Und so hatte ich zu Hause auch meine Katzen in seiner besten Obhut.

Los ging es am 22. Juni 2017 mittags von Leipzig aus. Schwer bepackt, denn das Wetter sollte wechselhaft sein. Und für Kater Imri musste auch noch alles mit. Die ewig lange Schlange beim Check-In war zum Glück schneller geschafft als befürchtet und endlich ging es dann auch los. Im Direktflug hatten wir in 4 ½ Stunden Funchal erreicht und landeten sicher, was bei diesem Flughafen ja nicht selbstverständlich sein soll. Condor sei Dank, wenn auch sonst der Flug alles andere als komfortabel war.

Oksana holte uns vom Flughafen ab, schnell noch ein Begrüßungsfoto vor dem Denkmal von Christiano Ronaldo und dann ging es in Richtung „Heimat für die nächsten 7 Tage“ nach Funchal. Zuerst wurde noch Töchterchen Jasna vom Internationalen Kindergarten abgeholt. Hier wurde englisch gesprochen und Kinder aus vielen Nationalitäten waren hier.  Es ging weiter in die wunderschöne Ferienanlage „Funchal live“, die sich ca. 2 km vom Zentrum befindet. Die Uhr, 1 Stunde zurück, zeigte nun 18:00 Uhr an. Die Luft war feucht und warm und so bot der Pool direkt an der Wohnanlage deshalb eine wunderbare Erfrischung nach der Reise.

Imri nahm bei mir im Zimmer erst einmal einen Platz unter dem Bett ein. Auch er war sichtlich geschafft.

Die Bekanntschaft mit Katzendame Ermioni (Ermi) verlief ohne Probleme. Wobei man sich anfangs auf Distanz hielt.  Langsam und vorsichtig, aber stetig kamen sie sich näher. Streit gab es zu keiner Zeit, nur ganz so nah beieinander, das brauchte seine Zeit. Bis sie dann nach 5 Tagen beide auf meinem Bett schliefen, immer ein wenig Abstand noch, aber doch schon ziemlich beieinander. Und wenn einer von Beiden in ein anderes Zimmer ging, so folgte schon der Andere, wie ein Schatten.

Ich konnte Beide beruhigt allein lassen und mir Funchal und die Insel ansehen.

Freitag erkundete ich die Stadt, Samstag und Sonntag fuhr Oksana mit mir und den Kindern einmal östlich und einmal westlich entlang und zeigte mir wundervolle Orte und Naturschauspiele. Samstag spät abends gab es ein tolles Feuerwerk am Kai.

Die Eindrücke waren umwerfend und sind weder über Fotos noch mit Beschreibungen wirklich treffend zu umreißen. Ich habe Landschaften gesehen, die man erleben muss. Dazu war das Wetter phantastisch. Aber auch unsagbar vielschichtig, von strahlendem Sonnenschein bis heftigstem Wind oder bedecktem Himmel – es war alles dabei. Natürlich war ich im Meer baden und auch auf den höchsten Gipfel östlich wollten wir hinauf. Das Vorhaben mussten wir aber wegen dem Wind und da es schon zu spät wurde aufgeben. Nun, es wird ein Ziel bleiben, sollte ich wieder Zeit auf Madeira verbringen.

Montag, Dienstag und Mittwoch habe ich mir Parks in und um Funchal angesehen. Und natürlich die obligatorische  Stadtrundfahrt gemacht. Mehr als 150 Tunnel verbinden die Orte auf Madeira, ich habe unendlich viele selbst erlebt, dass es aber so viele sind, ist doch bemerkenswert. Und auch die vielen Steigungen und Abfahrten – man kommt nicht umhin, sie zu bemerken. Denn oft hat man das Gefühl, man schießt förmlich ins Meer hinab, oder in eine Schlucht. 25% der Gesamtfläche der Insel haben eine Steigung von mehr als 25%. Einmalig für mich, mit ständig wechselnden Eindrücken. So habe ich die Stadt und Landschaft in völliger Entspannung auf mich wirken lassen.

Wo immer es ging, habe ich im Meer auch gebadet. Oft zwischen Felsen, meist auf steinigem Grund. Das Wasser ist wunderbar klar und angenehm warm. Ich schätze um 22-24 Grad. Und da es sehr salzhaltig ist, trägt es fast von allein.

Ja, natürlich auch shoppen war angesagt! Ach so viele kleine Boutiquen! In jeder etwas anderes. Wunderschöne farbenfrohe portugiesische Textilien zum erschwinglichen Preis. Ja, wer möchte das nächste Mal mit?????

Geschlemmert wurde Fisch in allen Variationen, Rindfleisch am Eukalyptusspieß, dazu Maracujapudding, Bananen, Nektarinen, Feigen – lecker, sag ich Euch. Und man wurde immer gut satt.

Es wäre alles vollkommen gewesen, wenn auch unser Katzenpaar die Zeit für ihre Verpaarung genutzt hätten. Nun, es wäre dann wohl zu perfekt gewesen. Und man kann es auch nicht erwarten, dass ein Mädchen auf Termin rollig wird und es dann auch gleich mit dem fremden Kater klappt. Aber da sich Beide schon gut verstehen, Imri sich auch sichtlich wohl fühlte, wird er auf Madeira bleiben. Wenn beide ein inniges Paar werden, nun dann vielleicht auch für immer. Und wenn nicht, dann hole ich ihn zurück, sobald er seine Aufgabe gelöst hat. Wenn alles  klappt, mit ein oder zwei seiner süßen Kinderchen mit dazu.

Ich sitze jetzt bequem im Flugzeug, diesmal mit gaaanz viel Platz, und nutze die Zeit, diesen Bericht fertig zu machen.

Ganz herzlichen Dank an Oksana. Sie hat mir viel gezeigt, erklärt und beschrieben.

Und einen Gruß an die süße Jasna und kleine Mila.

Und freue mich, dies alles erlebt zu haben und lebe mit der schönen Vorstellung Madeira, Funchal, Oksana und ihre Familie wieder zu sehen!

Die Geschichte meiner Reise ist also nicht zu Ende, sondern eigentlich erst der Anfang. Ich werde Euch weiter von unserem Katzenpärchen auf Madeira berichten.

Bis zum nächsten Mal

Eure Carola

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